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Orchestermusik aus dem Homeoffice

Auch wir vom Stadtorchester Friedrichshafen sind natürlich von den Coronamaßnahmen betroffen und dürfen aktuell nicht zusammen proben. Das hat uns allerdings nicht davon abgehalten ein Stück für unser Publikum aus dem Homeoffice einzuspielen. Natürlich ist das nicht vergleichbar mit einem Besuch im Konzertsaal, vor allem nicht dem Graf Zeppelin Haus, aber ein kleiner, willkommener musikalischer Gruß in diesen ungewohnten Zeiten. Es handelt sich um das Stück Lux Aurumque des Komponisten Eric Whitacre. Zu finden ist das Video auf youtube.

Meinung: Warum es (für mich) kein Weltuntergang war das unsere Kinder nicht gestillt wurden.

Zuerst einmal warnende Worte vorweg: Dieser Beitrag stellt lediglich meine Meinung dar und ist keinesfalls wissenschaftlich unterlegt und kann somit nicht auf andere Kinder/Eltern übertragen werden.

Vorweg, ich habe mit meiner Frau zusammen zwei Töchter, 7 und 1 Jahr alt. Vor der Geburt unserer ersten Tochter haben wir natürlich verschiedenste Dinge mitgemacht, die einem angeboten werden, Kreissaalführungen, Geburtsvorbereitungskurs (meine Frau, nicht ich), und so weiter. Überall wurde über das Stillen gesprochen und was es nicht alles gibt, Stillgruppen, Stillstammtisch. Ohne Ahnung und Erfahrung haben wir das alles so hingenommen. Umso tiefer war der Fall für meine Frau als nach der Geburt klar war, das wird nichts, egal was man macht, es wird keinen Milcheinschuss geben. Zusammen mit der sowieso schon belastenden Phase direkt nach der Geburt war das ein richtiger Tiefschlag. Entsprechend wollten wir das bei unserer zweiten Tochter so nicht mehr erleben.

Warum aber jetzt dieser Beitrag? Nun, gerade jetzt bei unserer zweiten Tochter ist mir als Vater erst richtig bewusst geworden wie sehr ich davon profitiere das ich als Vater vom ersten Tag an der Ernährung unserer Kinder teilhaben kann. Wird das Kind gestillt baut es natürlich eine viel engere Bindung zur Mutter auf, die quasi exklusiv für die Ernährung zuständig ist (abpumpen und als Fläschchen füttern mal ausgenommen). Das haben wir von Anfang an versucht zu vermeiden und uns regelmäßig mit dem Fläschchen geben abgewechselt. Die Momente, oder Blickpunkte (um den Namen meines Blogs zu verwenden), die dabei entstehen, wenn das kleine, Baby vor Hunger schreit und dann anfängt auf meinem Arm zu trinken. Man erlebt von Tag zu Tag wie der Blick quasi „klarer“ wird und eine Bindung zwischen Vater und Kind entsteht, die ich mir nicht vorstellen könnte, wenn ich nicht die Chance gehabt hätte unsere Kinder auch von Geburt an füttern zu können.

Für mich war die Erfahrung einfach unglaublich wichtig und der Hinweis auf sämtlichen Babymilchprodukten (Stillen ist die beste Methode, …) mag sicher seine rein medizinische Berechtigung haben, für meine ganz spezielle Vater Tochter Bindung gilt das aber nicht, für die war die Fläschchennahrung sicher deutlich besser.

24h Friedrichshafen (2011)

Jetzt also das Ergebnis meiner Fotoreportage 24h Friedrichshafen. Zuerst möchte ich euch die Bilder präsentieren.

Begonnen hatte alles mit einer Zeitungsanzeige und meiner recht groben Idee, man könnte einen Obstbauern während der Ernte begleiten. Ein wenig auch inspiriert durch meine Großeltern und ihren Hopfen- und Obsthof in Tettnang. Grob umrissen schrieb ich meine Idee an den Organisator Stefan Blank. Die positive Rückantwort ließ nicht lange auf sich warten und nach einem Workshop zur Vorbereitung ging es dann an das Projekt.

Insgesamt habe ich an dem Tag fast 400 Fotos gemacht und war von etwa 7.30 Uhr bis 19 Uhr auf den Beinen. Wie viele Großkisten mit Äpfeln an dem Tag geerntet und in die Kühllager der Bauern eingebracht wurden kann ich nicht abschätzen. Die Mühen, Anstrengungen und Nöte aber auch die Erleichterung, wenn der Lohn der ganzjährigen Pflege der Bäume und Anlagen im sicheren Lager ist kann hoffentlich den Bildern entnommen werden.

Nach Bearbeitung und Sichtung der Bilder aller Teilnehmer war dann der Moment der Entscheidung nahe. Wo werden die Fotoreportagen ausgestellt? Die Stadt Friedrichshafen entschied sich dafür die Werke für etwa einen Monat im das Graf Zeppelin Museum auszustellen. Inklusive einer großen Vernissage. Das ganze als Eröffnung der 200 Jahrfeier im Januar 2011. Mehr konnten wir Teilnehmer nicht erreichen.

Ein paar abschließende Worte

Auch fast 10 Jahre später bin ich immer noch außerordentlich Stolz an der Aktion teilgenommen zu haben. Mein Dank gilt Stefan Blank für die Organisation, der Familie Wieland für ihre offene Art und Bereitschaft sich so ungeschminkt ablichten zu lassen und der Stadt Friedrichshafen für die Ausstellung der Werke im Graf Zeppelin Museum.

Mein Blog schläft schon wieder seit über einem Jahr

In den letzten Wochen, auch wegen Corona, hatte ich schon dein ein oder anderen Gedanken darauf verschwendet wohin ich meinen Blog eigentlich entwickeln möchte. Ich habe ihn ja vor Jahre mal Blickpunkte genannt. Warum eigentlich?

Als ich matthiasmayr.de registriert habe war die Fotografie eines meiner größten Hobbies. Ich war in einem musikalischen Loch zwischen dem Böhmischen Traum und zig weiteren Polkas und Märschen gefangen. Meine Modellfliegerei war weitestgehend auf fertige Schaumflieger beschränkt. Ich wollte also einzelne Fotos und ihre Geschichte dazu hier vorstellen. Passiert ist das, was im Leben immer passiert, wenn man sich keine klaren Ziele setzt, es verläuft im Sand. Meine Bauberichte sind, wie die dazugehörigen Modelle nicht fertig gestellt, das Backhaus zu meiner Weihnachtskrippe ist fertig und erfreut sich großer Beliebtheit, aber lediglich in den vier Wochen um Weihnachten.

Wohin soll es aber denn nun gehen?

Nun zuerst werde ich das machen was ich mir ursprünglich mal vorgenommen habe. Auf meinen Datenträgern lagern gigabyteweise Fotos. Manche, viele lässt man dort auch besser für immer, andere sind für meine Fähigkeiten dann doch so richtige Perlen. Und die möchte ich hier in den nächsten Wochen vorstellen. Beginnen werde ich mit einem interessanten Projekt aus dem Jahr 2011. Die Vorgeschichte dazu beginnt irgendwann im frühen Sommer 2010. Friedrichshafen beginnt mit der Planung zur 200 Jahr Feier. Im Vergleich zu Städten die bereits 1000 oder 2000 Jahre alt sind natürlich eine bescheiden kleine Zahl. Man will deshalb kein pompöses Stadtfest oder ähnliches veranstalten, sondern man will möglichst viele Bürger dazu bringen ihre Ideen für Events, Veranstaltungen und sonstige Projekte im öffentlichen Raum einzureichen, so dass über das gesamte Jahr 2011 verschiedenste kleinere und größere Events durchgeführt werden. Eine der erfolgreich eingereichten Ideen trug den Namen „24h Friedrichshafen“.

Die Idee dahinter:

20 Fotografen sollten einen Tag lang eine Fotoreportage in Friedrichshafen erstellen. Der Termin war mit Anfang September vorgegeben. Bewerben konnte man sich mit der Idee für eine Reportage. Meine Bewerbung war recht einfach, ich wollte einen Tag lang die Apfelernte auf einem der großen Obsthöfe im Häfler Hinterland begleiten. Da ich mit vielen weiteren Bewerben und anderen spannenden Themen gerechnet hatte, bin ich fast davon ausgegangen, dass der Vorschlag nicht zum Zug kommen wird. Weit gefehlt, aber dazu mehr, wenn ich meine Ergebnisse hier veröffentliche.

Mein Backhaus ist fertig

Rechtzeitig zu Weihnachten ist das Backhaus für die Krippe fertig geworden. Und es kann sich sehen lassen.

Den ganzen Bericht von den ersten zugesägten Holzleisten bis hin zum fertig Modell findet ihr jetzt hier auf meiner Seite im Bereich Modellbau.

Ich wünsche euch Frohe Weihnachten und viel Spaß beim Lesen.

Backhaus für die Weihnachtskrippe

Meine Flugmodelle ruhen derzeit etwas aber dafür nutze ich die Vorweihnachtszeit und baue ein Backhaus für unsere Weihnachtskrippe. Den Baubericht dazu veröffentliche ich hier in losen Abständen. Er ist hier zu finden. (Oder direkt über das Menü unter Modellbau –> Backhaus für die Weihnachtskrippe)

Viele Inspirationen und Anregungen dazu habe ich im Forum des Krippenverein erhalten.

Viel Spaß beim Lesen!

Ein paar Worte zum manntragenden Segelfliegen

Im Frühjahr 2016 konnte ich zum ersten Mal mit einem manntragenden Segelflieger fliegen. Dabei ist auch das Headerbild der Webseite entstanden.
Zu sehen ist die ASK 21 der Segelfliegergruppe Markdorf beim Windenstart auf dem Flugplatz in Markdorf.

Die Segelfliegergruppe Markdorf veranstaltet seit mehreren Jahren ein VHS Kurs der aus mehreren Theorieabenden und einem praktischen Tag auf dem Flugplatz besteht. Am praktischen Tag darf jeder Teilnehmer des Kurses einen Flug auf dem Pilotensitz der ASK 21, zusammen mit einem ausgebildeten Fluglehrer, durchführen. Der Fluglehrer übernimmt dabei den Windenstart sowie die Landung. Dazwischen dürfen die Kursteilnehmer die Steuerung übernehmen.

Obwohl die Thermik am Flugtag durch Saharawinde stark beschränkt war konnte ich einen sehr tollen Flug über Markdorf genießen und konnte dabei sogar über mein Büro im Industriegebiet fliegen. Ein schöner Abschluss eines sehr interessanten VHS Kurs.

Es wird wieder

Mittlerweile ist der Bericht zum Gixxer wieder online. Leider hat sich hier tatsächlich seit fast 2 Jahren nichts mehr getan. Irgendwie waren mir meine Segler immer wichtiger. Aktuell arbeite ich auch lieber an meinem ersten Scale Modell. Dabei handelt es sich um eine Klemm 25 im Maßstab 1:5 von Flugmodelle aus Holz.
Aktuell ist der Rumpf sowie das Seitenleitwerk und -Ruder rohbaufertig. Derzeit arbeite ich am Höhenleitwerk und -Ruder.

Ein Neuanfang

Nach einem überraschenden Wechsel meines Hosters ist erst mal kein Inhalt mehr auf meiner Seite. Ich werde versuchen den angefangenen Baubericht des Speedmodells Gixxer und einen Bericht über mein neues Projekt, eine Klemm 25, wieder online zu stellen.